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ENABLING MEDIA INNOVATION


Pressemitteilung vom 03.06.2014

MEDIA BROADCAST treibt Aufbau einer DVB-T2-Plattform für die terrestrische Verbreitung von HD-Programmen voran

  • Mediengruppe RTL Deutschland strahlt ihre Programme bis auf Weiteres in Standard Definition (SD) über DVB-T aus und strebt Verbreitung ihrer HD-Sender über das DVB-T2-Angebot von MEDIA BROADCAST an
  • Attraktivität des digital-terrestrischen Fernsehempfangs für TV-Zuschauer gesichert
  • DVB-T2 wird modernes digitales Fernsehen bieten: bessere Bildqualität (HD), mehr Programme, On-Demand-Angebote, Mobilität und einfachste Installation
  • Appell an Politik und Regulierung: Verlässliche Rahmenbedingungen für Einführung von DVB-T2 schaffen


Köln, 03.06.2014 – Der führende Rundfunknetzbetreiber MEDIA BROADCAST hat mit der Mediengruppe RTL Deutschland eine neue Vereinbarung zur digital-terrestrischen TV-Verbreitung getroffen: MEDIA BROADCAST plant den Aufbau einer digital-terrestrischen TV-Plattform im DVB-T2-Standard, die es Programmveranstaltern ermöglichen soll, mehr Sender und auch in High-Definition-Qualität (HD) auszustrahlen. Die Mediengruppe RTL Deutschland strebt eine Verbreitung ihrer HD-Programme über diese Plattform im DVB-T2 Standard an. In der Übergangszeit bis zum Start der Plattform wird die Mediengruppe RTL die unverschlüsselte DVB-T-Verbreitung ihrer Programme für zunächst zwei weitere Jahre fortführen. Damit bleibt die Attraktivität des digital-terrestrischen Fernsehens für die Zuschauer gesichert.

Diese Vereinbarung ist ein wesentlicher Meilenstein für die Umstellung auf den effizienteren DVB-T2-Standard, der das digitale Fernsehen der Zukunft über Antenne ermöglichen wird. Die öffentlich-rechtlichen Sender hatten sich bereits im Herbst 2013 für einen Wechsel auf DVB-T2 ausgesprochen.

„Wir freuen uns sehr, dass die Mediengruppe RTL Deutschland sich für eine übergangsweise Fortführung der DVB-T-Ausstrahlung entschieden hat und damit den Weg für einen Wechsel ihrer Sender auf DVB-T2 öffnet“, sagte Wolfgang Breuer, Vorsitzender der Geschäftsführung von MEDIA BROADCAST. „Für die Zuschauer bleibt damit die Breite des DVB-T-Angebotes mit Inhalten der großen privaten und öffentlich-rechtlichen Sendergruppen gesichert, und digitales terrestrisches Fernsehen mit einer noch größeren Sendervielfalt und besserer Bildqualität über DVB-T2 gewinnt an Fahrt. Wir treiben die Einführung von DVB-T2 im Schulterschluss mit allen TV-Sendern voran und wollen den Zuschauern möglichst schon 2016 ein noch breiteres Programmangebot auch in HD bieten. Es ist gut, die Mediengruppe RTL mit ihrer attraktiven Senderfamilie hierfür an Bord zu wissen.“

Andre Prahl, Bereichsleiter Programmverbreitung bei der Mediengruppe RTL Deutschland: „Die geplante Einführung von DVB-T2 eröffnet dem digitalen terrestrischen Fernsehen eine echte Zukunftsperspektive. Als privatwirtschaftlicher Fernsehanbieter können wir unter Kostengesichtspunkten unsere Verbreitung über die digitale Terrestrik nur dann fortsetzen, wenn es gelingt, diese mittelfristig wirtschaftlich profitabel zu gestalten. Mit der angestrebten Verbreitung unserer HD-Programme über eine DVB-T2 Plattform rückt diese Option in greifbare Nähe.“

Anlässlich der Vereinbarung appelliert MEDIA BROADCAST an Politik und Regulierung, jetzt schnell verlässliche Rahmenbedingungen für den Wechsel auf DVB-T2 zu schaffen. Hierzu Wolfgang Breuer: „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und den Grundstein für eine attraktive digitale Terrestrik der Zukunft gelegt. DVB-T2 ist marktreif, und MEDIA BROADCAST ist bereit für die Umstellung auf den neuen Standard. Jetzt ist es an Bund, Ländern und Regulierungsbehörden, den Wechsel zu ermöglichen. Das bedeutet konkret: Sichern der Frequenzen im 700-MHz-Band zumindest bis zum Abschluss der DVB-T2-Umstellung, langfristige Planungssicherheit für das verbleibende Rundfunkspektrum und Umsetzen des medien- und telekommunikationsrechtlichen Prozesses. Wir vertrauen darauf, dass die Bundesregierung zu ihren frequenzpolitischen Zusagen im Koalitionsvertrag steht und freuen uns auf einen zügigen und weiterhin konstruktiven Dialog mit Ländern und Regulierungsbehörden.“

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